“Im Leben jedes Menschen gibt es bestimmte Zeitpunkte, Lebensmarken, die sich einbrennen. Diese Ereignisse sind – ob traumatisch wie ein Unfall oder glückselig wie der erste Blick auf das eigene Kind, die mitreißende Euphorie einer Masse – sehr selten. Aber sie hinterlassen ihre sichtbaren und unsichtbaren Spuren. Rückblickend kann man sich immer glasklar an diesen Moment und die das Gehirn flutenden Gedankenfetzen erinnern und noch einen schwachen Schimmer jener Emotionen verspüren, die man damals empfand.”

Vor zwei Jahren habe ich in einem Artkel schon mal gefragt: Wo warst du? Wo hast du dich am 11.09.2001 befunden? Was hast du getan, gemacht, gedacht, gefühlt? Und heute frage ich wieder, ein wenig verwundert über mich selbst. Fast hätte ich das Datum übersehen. Zugeschüttet unter Arbeit, Stress, Lachen und Aktivitäten. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen im dauerhaften Entsetzen zu leben. Es macht sich klein, verbirg sich, stumpft ab, nur um dann unbesehen und umso eifriger wieder hervorzuspringen. Aber die Erinnerung ist wichtig, Erinnerung ist auch Aufgabe. Also – wo warst du? Was hast du gedacht? Was gefühlt? Ich weiß das du dich erinnerst.

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2 Responses to “9/11 – Wo warst du?”

  1. Akilah Rondon Says:

    Netter Post den du da geschrieben hast. Wuerde gerne eigentlich deinen Feed abonieren aber irgendwie sehe ich ihn einfach nicht obwohl ich meiner Meinung nach jetzt eigentlich ueberall geschaut habe.

  2. Shermin Arif Says:

    Hallo,

    den RSS-Feed findest du ganz einfach. In der rechten Menü-Leiste unter dem Topic “Meta” findest du einen Link “Artikel Feed (RSS)”. Damit müsste dir geholfen sein. :-)

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