Archive for Dezember, 2009

Meine süßen kleinen Adventsengelchen und Mitleser, ich wünsche euch einen wundervollen Nikolaus und zweite Adventssonntag. :-)

Foto: © Jonathan Göpfert / PIXELIO

Foto: © Jonathan Göpfert / PIXELIO

Meinereiner wurde heute schon beim virtuellen Lesen der Sonntagszeitung erheitert. Amüsiert verschluckte ich mich äußerst undamenhaft beinahe an meinem Darjeeling, als ich in der MoPo (Ja, ja, ich weiß, nicht sehr elitär, sondern springerhaft. Schande, Schande, Schande über mich..) las, dass die Berliner S-Bahn mal wieder Probleme hat.
Ich war ja total entsetzt, schockiert sozusagen – meine geliebte S-Bahn und Probleme?!? Na sowas! Sowas gab es ja noch nie! Quasi voll-koooomm-eeen überrumpelt war ich von dieser Sachlage. Wo die S-Bahn-Züge im Winter doch immer so wahnsinnig unproblematisch funktionieren.

Die arme, missverstandene Deutsche Bahn

Genauso geht es den Leuten bei der DB, die jetzt vom bösen, bösen S-Bahn-Betriebsrat ganz garstig angeranzt werden. Tsss… Jetzt sind die Funktionäre bei der Deutschen Bahn, die für die ganzen Sparmaßnahmen zuständig sind wie zum Beispiel Heizungen in S-Bahn-Weichen ausbauen, Heizungen in S-Bahn-Weichen komplett von der Wartungsliste streichen oder spezielles supertolles Schienenfett mit Billigzeugs strecken wie im 2. Weltkrieg, totaaaal überrascht und überrumpelt. Und vor allem, das ist ja alles gar nicht passiert, das halluzinieren die S-Bahner, die tagtäglich draußen auf den Schienen sind, ja alles nur und schieben es der DB nur böse in die Schuhe. Um es in der Sprache meiner ruhrpöttischen Sozialisation zu sagen: Ja nee, is klar.

Berliner S-Bahn en flambé

Ich bin gerade ganz froh, dass ich krankheitsbedingt in meinem Nest hocke und nicht via S-Bahn von Friedrichshain nach Schöneberg in die Redaktion pendeln muss. Ich bleibe hübsch hier in meinem Elfenbeinturm und betrachte aus der Ferne, wie zusätzlich zu den gefrosteten Schienen abwechselnd entweder die Fahrzeugtechnik einfriert, Türen sich nicht öffnen lassen, offen festfrieren oder S-Bahn-Wagons während der Fahrt (und voll besetzt) dann doch wieder die Türen öffnen und wie einer der “Toaster” (so nennt man wohl eine umlackierte DDR-S-Bahn-Baureihe) mal wieder hübsch in Flammen aufgeht und mit seinem Feuerschein die auf den Bahnsteigen wartenden Horden angenehm wärmt.

Nen schönen Tag euch noch, ich hoffe ihr müsst nicht raus,

Shermin

 
Dezember 6th, 2009 Berlin speziell | No Comments
 
 

Seit 1988 gibt es am 1. Dezember den Welt-AIDS-Tag mit zahlreichen Aktionen.  Ins Leben gerufen wurde er von UNAIDS einer Organisation der Vereinten Nationen, die sich den Kampf gegen diese Immunschwächekrankheit auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Rote Schleife

Obwohl seit Jahrzehnten Aufklärunggsarbeit betrieben wird, ist AIDS leider immer noch kein Thema von Gestern. Erkrankte Menschen haben auch heute noch mit großen Vorurteilen zu kämpfen und die Zahl der Neuerkrankungen ist immernoch erschreckend. Viele Menschen halten sich für irrational immun und meinen, dass AIDS-Vorsorge für sie nicht nötig ist. In den westlichen Ländern grassiert der Virus also trotz Aufklärung, wegen der Ignoranz die wir ihm entgegen bringen. Wenigstens werden Kranke hier mit Medikamenten versorgt. In afrikanischen Ländern, wo ganze Familien von AIDS hinweggerafft werden und Medikamente Mangelware sind, schreiben die erkrankten Eltern inzwischen “Memory Books”, damit die zukünftigen AIDS-Waisen nach deren Tod zumindest eine einzige greifbare Erinnerung haben.

Spenden gegen AIDS

AIDS ist heimtückisch und schwindet gerne aus unserem Bewusstsein – uns betrifft es ja scheinbar nicht, oder? Ich trage heute meine AIDS-Schleife, denn AIDS darf nicht vergessen werden. Wer spenden möchte, hat vielfältige Möglichkeiten, die Arbeit gegen die Immunschwächekrankheit zu unterstüzen. Gespendet werden kann per SMS, per Online-Überweisung oder per Einzugsermächtigung. Auch kleine Beträge helfen weiter.

Verschließt nicht die Augen, macht mit!

 
Dezember 1st, 2009 Menschen | No Comments