Nur kleines, alltägliches Gefasel gegen Ende der Woche. Wir sehen – so richtig hübsch spießbürgerlich – gerne mal am Sonntag Abend einen Krimi. Allerdings keinen Tatort, sondern “Inspector Barnaby” im Original “Midsomer Murders”. Diesmal starb ein nervtötender Koch einen spontanen und äußerst dekorativen Tod in einem riesigen Topf Gazpacho. Wer nicht weiß was das ist:  bei Gazpacho handelt es sich um eine spanische Spezialität. Quasi eine Sommersuppe. Frische Tomate, Paprika, Gurke, Brot und anderes leckeres Gezeugs werden püriert, nicht (!) gekocht und dann serviert. Geht natürlich nicht mit unseren holländischen Wassererzeugnissen.

Jedenfalls verfolgt mich seitdem dauernd der Gedanke: Was hat der fiktive Tote wohl in der letzten Sekunde gedacht, bevor die Lichter endgültig ausgingen? Mir spukt – frei nach Goethe – ständig dieser Satz im Kopf herum: “Arghhhhgurgel… Salz! Mehr Salz!” (Ok, ist ja gut… ich geh dann mal nen Kaffee kochen und echte Gehirnzellen anwerfen. *hüstel*)

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