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	<title>Die Berlin-Kolumne &#187; Berlin speziell</title>
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	<description>Meine 5 Cent zu Berlin, der Welt und dem ganzen Rest...</description>
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		<title>Die papierlose Bürokratie? Frau darf doch noch träumen&#8230; oder?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 12:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesetzgebung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewerbeamt Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Die papierlose Bürokratie? Frau darf doch noch träumen... oder?
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erweiterung meines Gewerbescheins kam eben per Post vom Ordnungsamt an. Ich bin ja immer noch fasziniert, wie relativ unkompliziert und nett das ablief. Ich kann mich dennoch des leicht aufsässigen Gedankens nicht erwehren, dass es eventuell <strong>noch</strong> ein wenig unkomplizierter hätte ablaufen können.</p>
<p>Zum Beispiel mit direkter und digitaler Dokumentenübermittlung. So habe ich mir nach diversen Telefonaten, und einem gescheiterten Versuch mir das Ding per Mail zusenden zu lassen, das Formular aus dem Netz gezogen, habe es ausgedruckt, ausgefüllt, in einen Umschlag gestopft und zum Amt geschickt.</p>
<p>Die haben es dann irgendwann ausgepackt, durchgelesen, meine Angaben teilweise ignoriert, teilweise veraltet von meinem alten Gewerbeschein übernommen und diese Daten dann &#8211; garniert mit Rechtschreibfehlern &#8211; in ein digitales Dokument übertragen, abgespeichert, ausgedruckt, abgestempelt,  in einen Umschlag gestopft und mir dann zur Kenntnisnahme zugesendet.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die Freundlichkeit und Geduld der Dame vom Amt, bei der ich dann schlussendlich vor drei Wochen mehrfach telefonisch landete, wirklich ungewöhnlich war (das ist jetzt wirklich nicht ironisch gemeint!). Aber das ich den Vorgang &#8211; in dem Wissen wie es auch ablaufen könnte (Dokument online ausfüllen, absenden, zurückbekommen &#8211; ohne Schreib- und Übertragungsfehler durch Maschine Mensch) &#8211; dennoch als erfreulich unkompliziert bezeichne, wirft doch ein etwas bizarres Licht auf unser digitales Jahrhundert&#8230;  <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Quo vadis, Deutschland? Der alltägliche Wahnsinn: Quadriga für Putin</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 09:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Quo vadis, Deutschland? Der alltägliche Wahnsinn: Quadriga für Putin
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ehrt Wladimir Putin mit dem Quadriga-Preis und gibt sich gleichzeitig der Lächerlichkeit preis. Auf der Homepage liest man ganz allgemein über die Ziele und Philosophie der Preisvergabe: &#8220;Wir ehren Werte. [...] Die Quadriga ist all jenen gewidmet, durch deren Mut Mauern fallen und deren Engagement Brücken baut. Die Quadriga würdigt Persönlichkeiten und Projekte, deren Denken und Handeln auf Werte baut. Werte brauchen Visionen. Werte brauchen Mut. Werte brauchen Verantwortung. Die Quadriga würdigt Vorbilder. Vorbilder für Deutschland und Vorbilder aus Deutschland.&#8221; Das diesjährige Motto ist übrigens &#8220;Leadership&#8221;. (Quelle: <a href="http://www.diequadriga.com"><strong>Die Quadriga</strong></a>)</p>
<p>Ja geil. Jeder des denkens fähige und gehirntechnisch wache Mensch packt sich bei der Verkündung dieses <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/ein-unwuerdiger-preistraeger/"><strong>unwürdigen Preisträgers</strong></a> mehr als nur leicht entsetzt an den Kopp. Und unser aller Leader Putin grinst sich bestimmt gerade ins Fäustchen. Mit genug verdrehtem und korrumpierten Geist kann man sich lebhaft vorstellen welche Visionen Putin wohl verantwortungsvoll hegt, worauf er kämpferisch seinen Mut ausrichtet und welche weiteren (Gesetzes-)Mauern er wohl einzureißen gedenkt.</p>
<p>Auch ganz wunderbar, welch glorreiches Signal Deutschland damit setzt. Die politisch Verfolgten, Entrechteten und Ermordeten im ach so &#8220;lupenrein&#8221; demokratisch organisierten Russland wird es bestimmt freuen zu hören, dass wir die Werte, für die Putin steht, so kraftvoll unterstützen und preisen. Das wirft ein sehr erhellendes Schlaglicht auf die politischen Wege und Ambitionen Deutschlands.</p>
<p>Vorhin habe ich einen genialen Kommentar hierzu auf Radio Eins gehört, wo die vorbildhaften Ideale Putins mit der Anfangszeit des 1000jährigen Reiches verglichen wurden.</p>
<p>Danke. Nicht mit mir. Nicht als Leader. Und erst recht nicht als Führer.</p>
<h5>Kleiner Nachtrag: Von Cem Özdemir, einem der Kuratoriumsmitglieder der Quadriga, gibt es inzwischen eine <strong><a href="http://www.oezdemir.de/show/4379207.html">Stellungnahme zur Ehrung Putins </a></strong>und die Mitteilung, dass er (Özdemir, leider nicht Putin <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) sein Amt niedergelegt hat.</h5>
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		<title>Berlin &#8211; eine kleine Liebeserklärung</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 19:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin speziell]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin-Kolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiez]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug nach Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin - eine leicht verworrene Liebeserklärung.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist gerade aufgefallen, dass die Berlin-Kolumne vor zwei Tagen &#8211; am 26.08.  -  Geburtstag hatte und ein ganzes Jahr alt wurde. Happy Birthday to me also irgendwie. Und Happy Birthday für meine heißgeliebte Dornröschen-Berlin-Kolumne.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2010/08/arif-berlin-skyline-s.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-402" title="arif-berlin-skyline-s" src="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2010/08/arif-berlin-skyline-s.png" alt="" width="411" height="181" /></a></p>
<p>Anlässlich dieses Datums gibt es als Geschenk eine kleine Liebeserklärung an die Stadt. Sie ist vielleicht ein wenig angelaufen, schmuddelig und hat ein paar Macken (die Erklärung, nicht die Stadt, obwohl das auf sie auch zutrifft), kommt aber aus tiefstem Herzen&#8230; <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meine beste Freundin wohnt ja leider nicht in Berlin, sondern irgendwo im tiefsten BaWü. Mehrfach im Jahr verirrt sie sich aber netterweise zu uns. Und falls wir uns dann mal gerade nicht spätrömischer Dekadenz auf dem Sofa hingeben und exzessiv gammeln, die Küche zwecks Koch- &amp; Backorgien überfallen, die Cidre-, Gin- oder Absinth-Vorräte dezimieren oder in tiefsinnige Gespräche beim subversiven Stricken und Spinnen vertieft sind, bewegen wir uns auch mal in der Außenwelt. Fast jedes mal ist sie dann &#8211; obwohl eine mehr als toughe Frau &#8211; durch irgendwelche Mitberliner verwirrt oder verschreckt, die ihr in den Weg taumeln oder blöde Sprüche reißen und betont dann, dass sie niemals hier leben könnte.</p>
<p><strong>Berlin. Kreischender Schmelztigel &#8211; zwischen Glas, Stahl, Ruinen &amp; Abfall.</strong></p>
<p>Zuviel, zu laut, zu freaky. Berlin ist eine Stadt voller Extreme. Voller massiver Gegensätze. Steigt man aus dem dunklen Bauch der Stadt via U-Bahn heraus, weiß man nie, was einen erwartet: Gläserne Stahlpaläste &amp; moderne Spannbeton-Tempel &#8211; durchgestylt bis zur letzten perfekt platzierten und auf Hochglanz polierten Granitfliese &#8211; prallen auf direkt daneben liegende verwesende, zugewucherte Baubrachen. Wer aufmerksam hin sieht, darf Berlins Schönheit im verrottenden Verfall erblicken:  romantisch dahinbröckelnde Ziegelsteinruinen, eine Birke, die geradlinig durch ein zerborstenes, feuergeschwärztes Dach strebt. Schmiedeeiserner Rost, der in den Himmel wächst und den Zugang zu geheimen Wegen verheißt, müllverhangene Fensterhöhlen und aufgegebene Erde &#8211; (scheinbar) vergessene Orte in Berlin, die in mir unweigerlich die Frage auslösen: Was für ein Platz warst du früher? Welche Menschen haben hier ihr Leben gelebt? Warum bist du aufgegeben?<br />
Genauso kann man natürlich auch auf herausgeputzte Altbauten treffen &#8211; hoffentlich ohne Pfusch. Quasi das Bindeglied zwischen altem Bau, Moderne, architektonischer Kunst, restauriertem Stuck und natürlich zeitgemäßer Bequemlichkeit.</p>
<p><strong>Das alte Berlin?</strong></p>
<p>Obwohl ich in einem sanierten Altbau  (leider ohne dem obligatorischen Stuck, dafür mit dämlich abgehängten  Decken) lebe und ihn mir gezielt aussuchte, sind mir die verschrobenen  Orte an Berlin mit das Liebste und Sympathischste. Ich muss verliebt  lächeln, wenn ich mit der quietschenden, vollgestopften S-Bahn an den  zusammengestoppelten Schrebergärtchen mit den kleinen Datschen  vorbeitingele. Bei aller Verzauberung für die schmutzige Magie der großen  Stadt, bei allem freigiebigen Mitleid, Begeisterung  und jeder  vergebenen Münze hat mir Berlin aber auch (über)lebensnotwendiges  beigebracht. Schultern zeigen, sich auch in Rücksichtslosigkeit üben,  Vorsicht bei Vertrauen walten lassen. Ich fürchte, ich bin als all zu  soziales Schäfchen erzogen worden. Meine Vertreibung aus dem Paradies  fand zwar auch schon vorher statt, aber dennoch ist es vielleicht ganz gut, dass Berlin mir eine lebensnotwendige Prise Misstrauen mitgab und mir gefährliche Naivität austrieb. Zum Teil jedenfalls. <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Standortbestimmung &#8211; Wurzeln schlagen</strong></p>
<p>Am Anfang ging es mir hier ähnlich wie meiner Freundin. Sogar sehr  viel schlimmer. Ich war verschreckt von der Größe und den wahnsinnigen  Gegensätzen, die hier aufeinanderprallen. In den ersten Wochen nach  meinem Umzug fühlte ich mich leer, unverwurzelt, ausgerissen, hin- und hergeworfen,  allein. Ich (ver-)zweifelte,  fiel mental regelrecht in ein Loch,  taumelte orientierungslos umher, fühlte mich, als ob ich alles wie unter  tiefem Wasser wahrnehmen würde. Phasenverschoben, unecht, beängstigend. Eine  Freundin nahm mich damals bei der Hand. Sie war zu Besuch und genauso  überwältigt, fühlte sich vielleicht noch kleiner als ich. Doch zu zweit  kann man sich aneinander anlehnen, sich helfen die Augen zu öffnen, zu  begreifen und lachend zu seiner Stärke finden. Allein weil sie da war, war ich für uns beide doppelt stark. Gemeinsam erkundeten wir  &#8220;meinen&#8221; Kiez. Auch die Arbeit in meinem Hinterhofgarten trug nicht  unwesentlich dazu bei, dass ich zeitgleich mit meinen tief, in der von mir bezahlten und hier ausgebrachten Erde, eingegrabenen Pflanzen hier  langsam Wurzeln schlug.</p>
<p><strong>Lebenshunger &#8211; ein Biss Großstadt gefällig?<br />
</strong></p>
<p>Und heute? Man soll ja niemals nie sagen. Ich bin eigentlich meist ein ruhiger Mensch. Manchmal extrovertiert, sicherlich irgendwie besonders, Dauerparty benötige ich nicht. Im Herzen bin ich zum Teil in Leipzig und vor allem ein Kind des tiefsten, schmuddeligsten Ruhrpotts&#8230; Meine Augen glänzen sehnsüchtig, wenn ich an den rotglühenden Abstich der Hochöfen denke, die den Nachthimmel über Duisburg wie in einem Gemälde von Caspar David Friedrich zum magischem Leuchten bringen. (Ey, wirklich!) Tiefste Heimatgefühle erwachen, wenn ich jemanden im breitesten Ruhrpott-Slang sprechen höre. Ich werde vielleicht ein wenig wehmütig, wenn ich an die Menschen, Plätze und Erfahrungen von früher denke. Aber ich vermisse nichts. Ich bereue diesen Schritt nicht. Ich habe meine Wurzeln ausgebreitet, unter dem Pflaster der Stadt wachsen lassen und sie in die Lebensadern gebohrt, die meine durstige und hungrige Seele nähren. Ich habe so viele spannende und tolle Menschen kennengelernt, so viel Freiheit erlebt, so viel Schönschrecklickes gesehen und willwillwillwill mehr! Und zwar hier. Gerne auch jetzt. Da draußen ist noch so viel, das ich kosten muss. So viele, die es vielleicht wert sind mich kennenzulernen. Hätte ich in dieser Sekunde die Wahl &#8211; ich müsste nicht überlegen, was ich wählen würde.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Danke, ihr Götter!</title>
		<link>http://www.berlin-kolumne.de/2010/05/danke-ihr-gotter/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 22:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Daily Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Monster - Mumien - Mutationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[aalron]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Austritt]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Koenig]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungläubige &#038; freudige Gratulation zum Austritt Aaron Koenigs bei der Piratenpartei. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin gerade fast bereit für einen Erweckungsgottesdienst. Fühle mich geradezu himmlisch <span style="text-decoration: line-through;">erleichert</span> erleuchtet und stehe kurz davor Konfetti zu werfen. Aaron Stefan Koenig, die Piraten-Nemesis mit der unglaublichsten Begabung geistige Diarrhoe in den medialen Äther  zu blasen und möglichst breit zu zerlatschen, ist heute Abend freiwillig bei den Piraten ausgetreten. Hierzu ein kurzes Zitat von seiner Seite. Ich konzentriere mich hier auf das Wesentliche, das relativ uninteressante Blabla habe ich mal weggeschnitten, bevor wieder irgendwelche Blogbeiträge zufällig editiert werden&#8230; :</p>
<p><a href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2010/05/viel-gluck-piraten.html"><strong>&#8220;Daher bin ich heute aus der Piratenpartei ausgetreten.&#8221;</strong></a></p>
<p>Halleluja. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ich muss jetzt erstmal aus Dankbarkeit ein Meerschweinchen opfern gehen oder sowas.</p>
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		<item>
		<title>Rundumschlag: LMVB &amp; Piratinnen &#8211; Basisdemokratie rulez!</title>
		<link>http://www.berlin-kolumne.de/2010/03/rundumschlag-lmvb-piratinnen-basisdemokratie-rulez/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 23:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine 5 Cent zum LMVB der Piratenpartei und der Diskussion um die Piratinnen und ihre Mailingsliste.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsicht! Es folgt mal wieder Piraten-Content. <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Letztes Wochenende war ja die LMVB. Wem das nichts sagt, hier die Aufschlüsselung: die Landesmitgliederversammlung der  Piratenpartei Deutschland Berlin, die am 27. und 28.02.2010 im Meistersaal am Potsdamer Platz statt fand. Ehrlichgesagt habe ich in meinem bisherigen Leben zwar schon öfters politische Diskussionen geführt (das bleibt mit dem Nebenfach  Sozialwissenschaft/Politik/Soziologie im Studium ja nicht so ganz aus..), mich ansatzweise für die Politik und die Zukunft unseres Landes interessiert, aber nie gedacht, dass ich mal wirklich freiwillig Mitglied einer Partei sein würde.  Ein wenig ist es so, als wenn man vorher zu Sprachlosigkeit verdammt war und plötzlich das Heft eines äußerst scharfen Schwerts in die Hand gedrückt bekommt. Wen es interessiert, für den ist hier das <a href="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Protokoll_LMV_Berlin_2010.1"><strong>Protokoll</strong></a> der Sitzung.</p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.flickr.com/photos/cbmd/"><img class="size-full wp-image-226 " title="LMVB" src="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2010/03/LMVB.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright Cbmd</p></div>
<p>Am Samstag konnte ich leider nicht teilnehmen (dafür war mein Liebster dort und hat über <a href="http://www.diskordia.de/wordpress/?p=217"><strong>Tag 1</strong></a> und <a href="http://www.diskordia.de/wordpress/?p=217"><strong>Tag 2</strong></a> geblogt), am Sonntag glänzte ich dann aber mit meiner edlen Anwesenheit. Mein Tag begann irgendwann gegen 6.30 Uhr mit Magenkrämpfen und der  Innensansicht der Porzellanschüssel. Knapp haben wir es dann noch zur Akkreditierung geschafft, so dass ich sehr fasziniert an diesem Stück Basisdemokratie teilnehmen konnte. Geheime Abstimmungen, Liquid Feedback, formelle Gegenrede, offene Abstimmungen, leckere Brote der AG Schnittchen und jede Menge interessante Leute sind mir begegnet. Und eines habe ich gelernt: demokratische Prozesse benötigen jede Menge Aufmerksamkeit und Zeit. Ich habe ja sowas zum ersten Mal mitgemacht, war aber wirklich positiv überrascht über die Organisation, Professionalität und vor allem Andersartigkeit. (Mein Strickzeug habe ich mir aber dennoch verkniffen mitzunehmen. Das wäre für anwesende Pressevertreter wahrscheinlich ne zu große Reminiszens an die Grünen gewesen. *grinst*) Zwischendrin gings mir nicht ganz so gut und ich habe es noch geschafft mein Beinkleid mit heißem Magentee zu begießen. Das folgende Bild, auf dem mich <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Cbmd"><strong>Cbmd</strong></a>, der Haus- und Hoffotograf der Piraten, abgeschossen hat, und wo ich aussehe wie etwas das halb vorverdaut und wieder ausgespuckt wurde, ist dem geschuldet. Nein, ich bin nicht die nette Dame links außen, sondern die etwas matschig vor sich hin schielende Person in der Mitte. Nehmt es dennoch als Beweisfoto für meine Teilnahme an diesem historischen Tag.</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 415px"><a href="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2010/03/LMVB1.jpg"><img class="size-full wp-image-227  " title="LMVB1" src="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2010/03/LMVB1.jpg" alt="" width="405" height="304" /></a><p class="wp-caption-text">Copyright Cbmd</p></div>
<p><strong>Die Gründung der Piratinnen</strong></p>
<p>Noch etwas ist untrennbar mit diesem Parteitag verbunden: die Gründung einer Mailingliste nur für Piratinnen. Für Außenstehende: Piratinnen gab es bisher nicht. Zwar gibt es natürlich bei den Piraten auch Frauen (bin ja bestes Beispiel), da man aber von  einer absoluten Gleichberechtigung ausgeht, war es bisher Konsens, dass man dafür kein eigenes Wort nutzt. Sondern allenfalls (die leicht nervige) Langversion &#8220;weibliche Piraten&#8221;.</p>
<p>Pünktlich zur LMVB &#8211; und natürlich dadurch auch sehr pressewirksam &#8211; hat <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Lena"><strong>Lena Simon</strong></a> nun die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Piratinnen"><strong>Piratinnen</strong></a>, eine Gruppierung innerhalb der Piratenpartei, mit einer eigenen Wikiseite und einer Mailingliste, ins Leben gerufen, um einen Schutzraum für in den Hintergrund gedrängte Frauen in der Partei zu schaffen.  Und als Zugabe hat sie gleich noch unauthorisiert und eigenmächtig eine Pressemitteilung dazu raus gegeben, die einen gewissen Schatten auf das vergangene Wochenende warf.</p>
<p>Mal ehrlich &#8211; ich gehöre zu den Frauen, die sehr gerne Piratinnen sagen/schreiben/denken würden. Ich finde es ist ein Recht, das Frauen lange verwehrt war und das gerechtfertigt ist, genutzt zu werden. Ich verstehe allerdings auch die Argumentation der Partei, ich gehe mit ihr zum Wohl der anderen konform. Mir sträuben sich allerdings bei all zu dogmatischer Bezeichnungswut die Nackenhaare und ich mag einfach selbst wählen dürfen welches Wort ich nun nutze. Ein Ausdruck ebendieser Freiheit ist ja auch meine Mitgliedschaft in der Piratenpartei.</p>
<p><strong>Genderdiskussion: Pirat? Piratinnen? Pirataußen? Piratunten?</strong></p>
<p>Jetzt kommt aber mein großes &#8220;aber&#8221;. Aber: der Zweck heiligt nicht die Mittel, nein, tut er einfach nicht. Denn der erstellte Schutzraum treibt erste seltsame Blüten, wie diese <a href="http://piratenfrau.net/?p=218"><strong>Piratin </strong></a>inzwischen feststellen durfte. Ich empfand es auch mehr als nur ein bisschen strange, dass die Initiatorin zwar auf der LMVB auftauchte, da scheinbar hübsch in die Kameras lächelte und wohl Interviews gab, aber Gespräche mit anderen Piraten und explizit auch mit verwirrten Piratinnen, für die sie ja medienwirksam streitet, offen ablehnte. Das am Wochenende auf der Mailingliste auch schon das Misstrauen so hoch kochte, dass man eine Liste in der Liste gründen wollte, wo nur echte, durch Frauen zertifizierte Frauen, reinkämen &#8211; quasi ein geheimer Super-Geheimclub &#8211; ist nicht mehr nur obskur, sondern einfach nur noch gaga zu nennen. Und mir fehlt es langsam einfach am Verständnis für diese Aktion. Also Piratinnen &#8211; gerne, ja doch. Aber muss das so sein? Indem ich meiner Partei schade und sämtliche Leute egozentrisch vor den Kopf stoße?</p>
<p>Das Thema brodelt vor sich hin, andere Landesverbände distanzieren sich schon irritiert und es hat einfach einen unguten Beigeschmack. Die Gefahr, dass feministische Frauenverbände &#8211; die meiner Meinung nach eine hohe Daseinsberechtigung besitzen &#8211; diese Aktion und die Empörung darauf in den falschen Hals bekommen und uns als frauenfeindlich hinstellen, ist einfach groß. Wir wissen alle, wie schnell so eine Hexenjagd iniziiert ist.</p>
<p>Ich fühle mich als Wesen mit Eierstöcken in der Piratenpartei wohl. Wenn ich nicht nach vorne zum Rednerpult dränge, dann nicht deswegen, weil mich ein böser, böser selbstherrlicher Mann mit seinem Testosteron zur Seite drängt und ich mich nicht geschützt fühle, sondern weil ich a) gerade nichts wirklich geistreiches zu sagen habe b) ich vielleicht zu unsicher bin und/oder c) Panik vor den ganzen Leuten habe. Und ich bin mir verdammt sicher, dass es einem Großteil der Schwanzträger da draußen garantiert genauso geht und das nichts gebärmutterspezifisches ist oder mit meinem weiblichen Hormonspiegel zu tun hat.</p>
<p>Und hey &#8211; vielleicht ist es einigen ja nicht aufgefallen, aber obwohl wir so wenige sind, sind drei Frauen gerade letztes Wochenende in den berliner Vorstand gewählt worden. Sonderlich unterdrückt wirkten die jetzt nicht. Vielleicht wäre ein geschlechtsunabhängiger Schutzraum für Menschen, die sich zurückgesetzt und ungehört fühlen, die richtige Antwort auf die derzeitige Problematik.</p>
<p>Ein Gutes hat die niedrige Frauenquote der Piratenpartei: endlich mal kein Gedränge auf dem Frauenklo. <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Advent, Advent, die Bahn, die brennt!</title>
		<link>http://www.berlin-kolumne.de/2009/12/advent-advent-die-bahn-die-brennt/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 11:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Winterprobleme bei der Berliner S-Bahn - welch Neuigkeit. ;-)
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine süßen kleinen Adventsengelchen und Mitleser, ich wünsche euch einen wundervollen Nikolaus und zweite Adventssonntag. <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 417px"><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=386543&amp;mode=search"><img class="size-full wp-image-193" title="Bahn_Jonathan-Göpfert" src="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2009/12/Bahn_Jonathan-Göpfert.JPG" alt="Foto: © Jonathan Göpfert / PIXELIO" width="407" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: © Jonathan Göpfert / PIXELIO</p></div>
<p>Meinereiner wurde heute schon beim virtuellen Lesen der Sonntagszeitung erheitert. Amüsiert verschluckte ich mich äußerst undamenhaft beinahe an meinem Darjeeling, als ich in der <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1218827/S-Bahn-Weichen-sind-nicht-bereit-fuer-den-Winter.html"><strong>MoPo </strong></a>(Ja, ja, ich weiß, nicht sehr elitär, sondern springerhaft. Schande, Schande, Schande über mich..) las, dass die Berliner S-Bahn mal wieder Probleme hat.<br />
Ich war ja total entsetzt, schockiert sozusagen &#8211; meine geliebte S-Bahn und Probleme?!? Na sowas! <a href="http://www.berlin-kolumne.de/2009/09/neverending-story-die-berliner-s-bahn/"><strong>Sowas gab es ja noch nie!</strong></a> Quasi voll-koooomm-eeen überrumpelt war ich von dieser Sachlage. Wo die S-Bahn-Züge im Winter doch immer so wahnsinnig unproblematisch funktionieren.</p>
<p><strong>Die arme, missverstandene Deutsche Bahn</strong></p>
<p>Genauso geht es den Leuten bei der DB, die jetzt vom bösen, bösen S-Bahn-Betriebsrat ganz garstig angeranzt werden. Tsss&#8230; Jetzt sind die Funktionäre bei der Deutschen Bahn, die für die ganzen Sparmaßnahmen zuständig sind wie zum Beispiel Heizungen in S-Bahn-Weichen ausbauen, Heizungen in S-Bahn-Weichen komplett von der Wartungsliste streichen oder spezielles supertolles Schienenfett mit Billigzeugs strecken wie im 2. Weltkrieg, totaaaal überrascht und überrumpelt. Und vor allem, das ist ja alles gar nicht passiert, das halluzinieren die S-Bahner, die tagtäglich draußen auf den Schienen sind, ja alles nur und schieben es der DB nur böse in die Schuhe. Um es in der Sprache meiner ruhrpöttischen Sozialisation zu sagen: Ja nee, is klar.</p>
<p><strong>Berliner S-Bahn en flambé<br />
</strong></p>
<p>Ich bin gerade ganz froh, dass ich krankheitsbedingt in meinem Nest hocke und nicht via S-Bahn von Friedrichshain nach Schöneberg in die Redaktion pendeln muss. Ich bleibe hübsch hier in meinem Elfenbeinturm und betrachte aus der Ferne, wie zusätzlich zu den gefrosteten Schienen abwechselnd entweder die Fahrzeugtechnik einfriert, Türen sich nicht öffnen lassen, offen festfrieren oder S-Bahn-Wagons während der Fahrt (und voll besetzt) dann doch wieder die Türen öffnen und wie einer der &#8220;Toaster&#8221; (so nennt man wohl eine umlackierte DDR-S-Bahn-Baureihe) mal wieder hübsch in Flammen aufgeht und mit seinem Feuerschein die auf den Bahnsteigen wartenden Horden angenehm wärmt.</p>
<p>Nen schönen Tag euch noch, ich hoffe ihr müsst nicht raus,</p>
<p>Shermin</p>
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		<title>Minarette, Schweizer und unqualifizierte Äußerungen</title>
		<link>http://www.berlin-kolumne.de/2009/11/minarette-schweizer-und-unqualifizierte-auserungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Minarette, Schweizer und die freie Meinungsäußerung. :-)
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines mal vorweg: trotz meiner kulturellen Herkunft aus dem orientalischen Raum bin ich keine Muslima &#8211; das Geburtsrecht lassen wir hier mal Außen vor. Genausowenig bin ich Christin, obwohl ich hier jahrelang tätig war und mich als Jugendliche taufen ließ &#8211; ein Ritual das ich persönlich auch heute noch wertschätze. Ich denke, dass ich &#8211; vielleicht auch dank meines Studiums der Soziologie &#8211; in der Lage bin einen objektiven, religiös-uneingefärbten Blick auf dieses verquaste Schlamassel zu werfen. Ich bemühe mich zumindest darum.</p>
<p><strong>Die Schweiz und die leidigen Minarette</strong></p>
<p>Einige Menschen werden es vielleicht am Rande mitbekommen haben: am 29.11.09 wurde in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_den_Bau_von_Minaretten_in_der_Schweiz#Eidgen.C3.B6ssische_Volksinitiative_.C2.ABGegen_den_Bau_von_Minaretten.C2.BB"><strong>Schweiz per Volksentscheid </strong></a>darüber entschieden, ob Minarette gebaut werden dürfen oder nicht.</p>
<p>Vor über einem Jahrzehnt gab es von ein paar rechtschristlich angehauchten Bürgern in Duisurg ähnliche Bestrebungen, diese wurden allerdings &#8211; den Göttern sei Dank &#8211; abgeschmettert. Heute steht in Marxloh  mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DITIB-Merkez-Moschee_(Duisburg)"><strong>Merkez-Moschee</strong></a> eine der größten und modernsten Moscheen Deutschlands, die aktiv in der Integrationsarbeit tätig ist. Der Bau lief reibungslos ab &#8211; es geht also auch erfreulich anders.</p>
<p>Eigentlich erübrigt sich in einem Land, das kein Kirchenstaat ist und das  Recht auf freie Religionsausübung garantiert, solche eine Abstimmung. Im Grunde ist es ja nun pupsegal ob Kichturm, Minarett oder Buddhatempel. Abgestimmt wurde in der Schweiz dennoch und das mit einem ziemlich hässlichen Ergebnis, das völkerrechtlich mehr als nur ein wenig bedenklich ist. Kai hat in seinem <strong><a href="http://www.diskordia.de/wordpress/?p=208">Blog &#8220;Kai`s Kram&#8221;</a></strong> schon ziemlich treffend eine Meinung dazu abgegeben, die ich zu 100 % unterschreibe. Wenn ich mich an dieser Stelle weiter über die grenzenlose Blödheit der menschlichen Natur auslassse schnellt mein Blutdruck sonst durch die Decke.</p>
<p><strong>Unqualifiziertes Stammtischgesülze</strong></p>
<p>Natürlich blieb es meiner Gesundheit dennoch nicht erspart sich ein wenig aufzuregen. Bei <a href="http://twitter.com/piratenschiff/status/6201408146"><strong>twitter</strong></a> stolperte ich vorhin über folgenden tweet: <span><span>&#8220;Aaron Koenig &#8211; Das Windows ME unter den Bundesvorständen&#8221;. Erst entlockte mir das nur ein sanftes Geek-Grinsen, dann fragte ich mich, was der gute Aaron &#8211; seines Zeichens Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei &#8211; denn wohl diesmal verbockt hat, um Ziel eines solch treffenden Satzes zu werden. Eigentlich ja auch dumm von mir, anzunehmen, dass er diesen politischen Fettnapf in <a href="http://aaron-koenig.blogspot.com/2009/11/respekt-fur-die-schweiz.html"><strong>seinem Blog</strong></a> eventuell auslassen und sich vielleicht einmal mit den unqualifizierten Stammtischparolen, die er dort gerne mal propagiert, zurückhalten würde.  Aber nein, das zarte Pflänzchen meiner Hoffnung wurde quasi verbal zertrampelt, als ich dort lesen musste, dass alle Muslime  ihre religiösen Feinde töten wollen und Aaron glückselig die Schweiz und ihre Demokratie als Mittel gegen die Politkverdrossenheit prieß.  Die Rachepsalme, die wir in der Bibel finden, lassen wir an dieser Stelle mal links liegen. Der missionarische Impetus des AT, der Jahrhunderte das Christentum beflügelt hat, is ja nich so gemeint, ne? Geniales Argument. Herrlich. </span></span></p>
<p><span><span>Lieber Aaron, weiter so. Fasel dich weiter um Kopf und Kragen, gib den Piraten einen weiteren schmierigen Anstrich, auf dass du bald demokratisch und mit einer möglichst großen Anzahl der Stimmen aus deinem Amt entfernt wirst. Ein Hoch auf die Demokratie!</span></span></p>
<p><strong>Zusatz 02.12.09:</strong></p>
<p>Meine leicht übernächtigten Augen sind gerade nochmal über Aaron Koenigs politisches Geschwafel geirrt. Soweit ich es nachvollziehen kann, ist der Beitrag im Nachhinein editiert und entschärft worden. Kommentarlos. Bei mir regt sich Brechreiz.</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>20 Jahre Mauerfall &#8211; Erinnerung</title>
		<link>http://www.berlin-kolumne.de/2009/11/20-jahre-mauerfall-erinnerung/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reichskristallnacht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.berlin-kolumne.de/?p=168</guid>
		<description><![CDATA[Kleiner Rückblick zum Fall der Mauer.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Derzeit ist es hier &#8211; krankheitsbedingt &#8211; leider ein wenig sehr ruhig. Zum Mauerfall mag ich dennoch kurz mein Mäulchen aufreißen, auch wenn ich nicht wirklich was dazu zu sagen habe. Ich war zarte zehn Jahre alt als sie fiel. Dumpf erinnere ich mich, dass meine Mutter heulte und tagelang aufgeregt war. Mein geliebter Gemahl war immerhin schon 19 und diente gerade bei der Volksarmee. Und ich habe &#8211; entgegen der anderslautenden Fernsehsprüche &#8211; gar keine Ahnung wo ich damals war. Ich schätze sehr wahrscheinlich tief schlafend in meinem grässlichen Jugendbett,  die Wange glücklich an meinen Kuschelhasen gedrückt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=427830&amp;mode=search"><img class="size-full wp-image-169 alignnone" title="Mauer_Dieter-Schütz" src="http://www.berlin-kolumne.de/wp-content/uploads/2009/11/Mauer_Dieter-Schütz.jpg" alt="Mauer_Dieter-Schütz" width="256" height="192" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Und nun sitze ich hier heute Abend auf meinem Sofa, Standort ehemaliges Ostberlin, ich größtenteils sozialisiert im Westen und verliebt in eine ehemals tiefrote Socke. Deutschland und Berlin feiert und ich denke mir: es ist schon echt seltsam, welche Wendungen die Geschichte nimmt. Im Grunde ist es doch wirklich ein Treppenwitz der Geschichte &#8211; gewürzt mit einer immensen Portion Glück. Da nuschelt ein Herr Schabowski verkrampft ins Fernsehmikrofon und daraufhin stürmen tausende Bürger friedlich die Mauer &#8211; und die  seit Jahrzehnten auf Feindbild und Schießbefehl getrimmten Soldaten lassen sie passieren.  Wenn es nicht so passiert wäre, würde das wohl kaum einer glauben. Hätte ich mir diese Story für einen Roman ausgedacht, hätten die Kritiker mich wohl in Grund und Boden gestampft.</p>
<p style="text-align: left;">Ich hab die Stimmung als Kind ja nur mit halbem Ohr mitbekommen. Klar, da passierte &#8220;was&#8221;, meine Eltern, meine große Schwester &amp; meine Oma &#8211; wir waren nur drei Jahre früher aus Leipzig via Irak nach Westdeutschland geflohen (ich sollte endlich einen Roman darüber schreiben&#8230; ) &#8211; waren total aus dem Häuschen. Aus den Erzählungen später habe ich aber eines gelernt: wir haben ein so dermaßen verdammt großes Glück gehabt, das wir das vielleicht gar nicht richtig fassen können. Mal abgesehen von der Frage ob die Wiedervereinigung von Ost und West nun wirklich gut war, es gab so dermaßen viele menschliche Faktoren die einfach hätten schief gehen können. Mein Mann saß während dieser Zeit in einem Munitionslager im Erzgebirge fest und hatte Ausgangssperre &#8211; zusammen mit ein paar hundert anderen hormon- und Propagandainduzierten Jungsoldaten. Die Offiziere machten rasch die Fliege und die Gerüchteküche über Angriffe des Klassenfeindes brodelten hoch. Viele waren damals darauf getrimmt und bereit ihr Vaterland mit der Waffe zur verteidigen. Pures Glück &#8211; anders kann man es nicht nennen &#8211; das nicht jemand vom Lagerkoller befallen zum MG griff und die Landesverteidigung probte. Absolutes Glück, dass bei den Grenzsoldaten in Berlin an diesem speziellen Tag keiner dabei war, der mies drauf war und deswegen den Schießbefehl verwirklichte.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht sollten wir uns das Glück, das wir hatten, ab und an nochmal herauskramen und uns vor Augen halten, wenn wir drohen in platte Stammtischparolen zu verfallen und uns Altes herbei wünschen.</p>
<p style="text-align: left;">Die Euphorie von damals hat vielleicht etwas Moos angesetzt. Manchmal ist man auf seine Mitmenschen etwas gnatzig. Aber vielleicht ist das auch gut so. Die neue Generation hat vielleicht nicht diesen absolut überwältigenden Freudentaumel erlebt, dessen Schatten in manchen Fernsehbildern noch hochkocht. Sie sieht keinen fetten Spalt zwischen Ost und West mehr, im Gegensatz zu uns Alten, die ganz gerne mal hämisch was von &#8220;Duuu Osssiiiii!!!!&#8221; oder &#8220;Vom Wessi lernen, heißt siegen lernen!&#8221; krähen.</p>
<p style="text-align: left;">Mein Dank allen möglichen zuständigen Göttern, den meist gehässig grinsenden Schicksalsnornen (die sich ausnahmsweise mal beherrschten) und vor allem den Menschen. Ich denke an die Menschen die durch die Geschichte unseres Landes gebrochen wurden und an alle die Leben die mit der Wende eine ebensolche erfuhren. Auch wenn das Leben an sich nicht immer einfach ist &#8211; wir hätten es wirklich schlechter treffen können&#8230; <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Reichskristallnacht</strong></p>
<p style="text-align: left;">Noch eine wichtige Erinnungern &#8211; heute vor 71 Jahren gab es deutschlandweit Pogrome (Ja, das Wort heißt tatsächlich &#8220;Pogrom&#8221; und nicht &#8220;PROgrom&#8221; &#8211; auch wenn die Berichterstattung von RTL uns das weiß machen will.)  &#8211; unter der hübsch-glitzernden Vokabel &#8220;Reichskristallnacht&#8221; in unseren Geschichtsbüchern bekannt geworden. Ungezählte Menschen wurden von ehemaligen Nachbarn und Freunden aus ihren sicheren Betten gerissen, in Konzentrationslager verschleppt, Geschäfte und Wohnungen verwüstet und geplündert, circa 400 ermordet.  Tante Wiki hat dazu einen ausführlichen Artikel: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938">Reichspogromnacht</a>.</p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heute ist OptOutDay &#8211; Schützt eure Daten!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 08:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[#ood09]]></category>
		<category><![CDATA[17.09.09]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzskandale]]></category>
		<category><![CDATA[Opt out day]]></category>
		<category><![CDATA[optoutday 09]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt: OptOutDay09 - Was, wann, wo, wie?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem auf den ersten Blick etwas kryptisch erscheinenden Begriff  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opt-out_(Permission_Marketing)">&#8220;OptOut&#8221;</a> verbirgt sich eine Aktion der Piraten um die eigenen Daten zu schützen.  Werbung, Adresshändler und diverse Datenschutzskandale der jüngsten Vergangenheit nerven euch? Gut, dann kommt heute in eurem Kiez zum OptOutDay an eurem Bürgeramt oder Rathaus und nehmt euch das Recht Widerspruch gegen die Weitergabe eurer persönlichen Informationen einzulegen.</p>
<p><strong>Datenschutz ist Bürgerrecht </strong></p>
<p>Rein rechtlich ist es nämlich zulässig, dass die staatliche Meldebehörde, bei der man eingetragen ist, personenbezogene Daten (zum Beispiel eure Konfession, Adresse, Geburtstag, Familienstand &#8230;) weitergibt, wenn man sich als Bürger nicht ausdrücklich dagegen ausspricht.</p>
<p><strong>ood09 &#8211; Wann? Wo? Wie?</strong></p>
<p>Heute. Jetzt. <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auf der offiziellen Seite zum <a href="http://www.optoutday.de/orte-und-planungen/">OptOutDay09</a> könnt ihr euch über Aktionen in eurer Nähe informieren. In der Regel stehen im Zeitraum, in welchem die Bürgerämter geöffnet sind, nach Möglichkeit nette Piraten mit einem simplen Formular zum Widerspruch für euch bereit. Sie sind auch  gerne bereit euch genaueres zu erklären.</p>
<p><strong>OptOutDay &#8211; Berlin-Friedrichshain</strong></p>
<p>Die beiden Crews von Friedrichshain-Kreuzberg stehen heute im Zeitraum von 10-18.00 Uhr vor dem <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=b%C3%BCrgeramt+frankfurter+allee+berlin&amp;vps=2&amp;sll=52.519537,13.462715&amp;sspn=0.010315,0.022016&amp;ie=UTF8">Bürgeramt an der Frankfurter Allee</a> 35-37.<br />
Kommt doch einfach vorbei und schützt eure Daten. <img src='http://www.berlin-kolumne.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>OptOutDay &#8211; Berlin-Lichtenberg</strong></p>
<p>Crew Leuchtturmspitze steht gleich von 15.-19.00 Uhr vor dem Bürgeramt 2 in der Möllendorffstraße 5 in Lichtenberg.</p>
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		<title>Polizeibrutalität bei der FSA09</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 17:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Shermin Arif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Daily Gossip]]></category>
		<category><![CDATA[Politisch]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit statt Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[FsA09]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeibrutalität FsA09]]></category>

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		<description><![CDATA[Polizeibrutalität bei der FsA09 - nur ein kleiner Kommentar dazu.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht das ihr denkt ich wäre mit dem Thema ein wenig spät dran &#8211; ich habe die erste Aufzeichnung von der <a href="http://www.berlin-kolumne.de/2009/09/fsa-ein-meer-von-piraten/">FsA09</a> direkt Samstagnacht bei Youtube gesehen und war &#8211; auch wenn das jetzt total ausgelutscht klingt &#8211; absolut geschockt.</p>
<p>In den tiefen meinen kleinen schwarzen Herzchens bin ich nämlich ein braves Mädchen. Ein  sehr braves Mädchen, das &#8211; trotz aller Berichte, Erzählungen und eigener Erfahrungen &#8211; irgendwie doch immer an &#8220;das Gute&#8221; glaubt. Auch &#8211; lacht bitte nicht &#8211; an das Gute, irgendwie doch Gerechte, in der Staatsmacht. Vielleicht ist es ein eingeimpfter und in der Kindheit geprägter Obrigkeitsglaube, den man lernen muss zu bezwingen, gemixt mit dem irrationalen Glauben an die eigene Unverletzbarkeit. Klar bin ich mir darüber bewusst, dass es solche Übergriffe schon immer gab und auch immer geben wird &#8211; leider und auch von beiden Seiten.</p>
<p>Aber mal ehrlich, man denkt doch immer unterschwellig in einem versteckten und zugestaubten Winkel seines Gehirns: Ja mir, mir passiert sowas schon nicht. Mir doch nicht. Und mal unabhängig davon, dass ich es absolut unglaulich finde, dass irgendein blöndlicher Polizeibeamter, ganz Polizei-Schwadron-Dritte-Welt-like, einem zu Boden gerissenen Mann grinsend mehrfach seine panzerbehandschuhte Faust ins Gesicht rammt, während sich ein Kokon aus weiteren Beamten wie ein Wespenschwarm um die am Boden liegende Person schließt und sie geschäftig in ihr Nest schleift &#8211; und das mitten in meinem Deutschland &#8211; so sehr verstärkt es das persönliche Entsetzen, wenn man weiß, das man da kurz vorher auf der profanen Suche nach einem Klo vorbeigelatscht ist.<br />
Hört sich doof an, is aber so.</p>
<p>Für den (absolut unwahrscheinlichen) Fall, dass das an jemanden bisher vorbeigegangen ist hier nochmal Video und Links zu den Pressemittelungen des Falls:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=S2t6-kOKXfA">Video bei Youtube</a></p>
<p><a href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html">Pressemeldung der Polizei</a></p>
<p><a href="http://berlin.ccc.de/~andy/tmp/PE-EISENBERG_14-09-09.pdf">Pressemitteilung des Opferanwalts</a></p>
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</ol></p><p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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